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Kategorie: Junge Freiheit

Geschäft des Gegners

Hui, da ist ja was los auf der Rechtsaußenbahn. „Denunziantentum“ und „Besessenheit“ wird dem „nervtötenden“ Chefredakteur der „Jungen Freiheit“, Dieter Stein, da vorgeworfen. Und zwar nicht, weil er zu rechts wäre, sondern weil er nichts rechts genug sei. Was allerdings daran liegt, dass es sich beim Vorwerfenden um Götz Kubitschek handelt, den Lautsprecher der rechtsextremen identitären Bewegung. In seiner Publikation „Sezession“ hat er sich gerade die Junge Freiheit vorgenommen, weil diese, vom „politischen Waschzwang“ befallen, dazu beitrage, die AfD-Skandalnudel Björn Höcke zum Abschuss freizugeben.

Wenn ich Kubitscheks Argumentation mal kurz mit eigenen Worten zusammenfasse: Dadurch dass die Junge Freiheit mittels Recherche herausgefunden habe, dass Höcke sein aktuelles Skandalzitat (Hitler sei nicht das absolut Böse) tatsächlich genau so gesagt hatte, betreibe sie das Geschäft des Gegners, der auf sowas ja nur warte. Als aufrechtes Medium für „unser Milieu“ hätte die Junge Freiheit statt dessen erstens darauf hinweisen sollen, dass Frauke Petry auch so etwas ähnliches gesagt habe, und zweitens erwähnen müssen, dass es die Antifaschisten seien, die sich aus der Verteufelung Hitlers ihre Legitimation besorgen, ja sogar dadurch ihre Ideologie zur Religion erhöben.

Die Junge Freiheit hat also offensichtlich den Hohepriestern der Antifa-Religion ein neues Opferlamm (Björn Höcke) zugetrieben, damit diese ihren nächsten Gottesdienst mit seiner Schlachtung zelebrieren können. Ahhhja.

Wenn ich jetzt noch lange Kubitschek weiterlese, wird mir am Ende die Junge Freiheit noch sympathisch…