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Kategorie: Politically Incorrect

Das Leben in Deutschland ist sicher

Genauso sicher wie vor der Ankunft Flüchtlinge
PI News lässt am 28. März ein Schreckensszenario aufleuchten: Araber / Afrikaner ziehen prügelnd umher, schreibt der unbekannte Autor in der Überschrift.

Vor dem inneren Auge des Lesers muss ein Bild von prügelnden Horden dunkelhäutiger Männer entstehen. Tatsächlich bezieht sich die Überschrift auf einen Vorfall, der sich in Bad Sobernheim, einer Kleinstadt in Rheinland-Pfalz, zugetragen hat. Die Allgemeine Zeitung als Lokalzeitung vor Ort beschreibt das Geschehen wie folgt: „drei Personen [seien] von einer Gruppe junger Männer im Bereich der Marumstraße tätlich angegriffen [worden], wobei eine Person leicht verletzt wurde. (…) Nach Angaben der Geschädigten und unbeteiligter Zeugen habe es sich bei den Angreifern um Personen afrikanischer oder arabischer Herkunft gehandelt.“ wie hier nachgelesen werden kann.

Niemand möchte Opfer von Gewalt werden
Natürlich, wir alle möchten sicher leben. Straßen, Cafés, der Lebensmittelmarkt an der Ecke, unsere Schulen – das alles sollen Orte sein, an denen wir uns gerne und ohne Angst aufhalten. Es stellt sich also die Frage: Ist es gefährlicher geworden? Sind wir, die einheimische Wohnbevölkerung, einer erhöhten Gefahr ausgesetzt? Werden wir seit dem Zuzug von so vielen Menschen leichter Opfer von Straftaten die Menschen begehen, die erst seit kurzem etwa als Asylsuchende bei uns leben?

Beantworten lassen sich die Fragen mit Zahlen aus zwei Bereichen:

Erstens
Die Statistik der in Rheinland-Pfalz aufgenommenen Flüchtlinge:
Die Zahlen für die Jahre 2015-2017 zeigen einen beeindruckenden Anstieg: 2015 wurden 52.846 Asylsuchende in Rheinland-Pfalz aufgenommen. 2016: 16.094 Asylsuchende und 2017 bisher 1335 Asylsuchende (Monate Januar und Februar). Nachlesen lassen sich die Daten des zuständigen Landesministeriums hier.

Zweitens
müssen wir für die Frage, ob wir nach vor sicher in Deutschland leben können, einen Blick in die Kriminalstatistik werfen. Es trifft sich gut, dass vor ein paar Tagen der rheinland-pfälzische Innenminister die Zahlen für sein Bundesland vorgestellt hat: Innenminister Roger Lawentz stellte am 13. März folgende Zahlen der Polizei vor: „Die Gesamtzahl der Straftaten, die im vergangenen Jahr in Rheinland-Pfalz begangen wurden, ist gegenüber 2015 um 0,4 Prozent gestiegen, (…) Es gibt eine starke Zunahme von Flüchtlingskriminalität. Hauptgrund für diesen Anstieg bei den absoluten Zahlen (plus rund 71 Prozent ohne ausländerrechtliche Verstöße) sei die hohe Anzahl der Zuwanderer, die vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2015 nach Deutschland gekommen waren.“ zitiert die Allgemeine Zeitung den Minister, wie sich hier nachlesen lässt.

Das erscheint zunächst einmal logisch: Mehr Menschen können mehr Straftaten verüben. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang ein weiterer Fakt. „Gut zwei Drittel der von Asylsuchenden verübten Straftaten entfallen dabei auf ausländerrechtliche Verstöße wie unerlaubte Einreise oder unerlaubter Aufenthalt. Dazu zählt etwa auch, wenn Flüchtlinge ohne Pass oder Aufenthaltstitel nach Deutschland eingereist sind.“

Für die einheimische Bevölkerung ändert sich nichts

Wichtig für uns als Wohnbevölkerung ist aber eine andere Zahl. Nämlich: Zieht man die ausländerrechtlichen Verstöße ab, beträgt der Anteil der Straftaten durch Zuwanderer an der Gesamtzahl aller Verstöße 4,6 Prozent. „Flüchtlingskriminalität ist in etwa mit der Kriminalität der Wohnbevölkerung zu vergleichen. Der allergrößte Teil der Flüchtlinge begeht keine Straftaten“, stellte Innenminister Roger Lewentz am 13.3.2017 fest.